Strategieziele

Einblick in die Strategieziele
Für die Jahre 2019–2026 hat sich die PH Zug strategische Ziele und Leitplanken gesetzt. Deren Umsetzung wird durch eine Massnahmen­planung konkretisiert und alle zwei Jahre im Rahmen einer Standortbestimmung überprüft.

Als lernende Organisation unterstützt die PH Zug Innovationen in der Hochschullehre und fördert digitale sowie überfachliche Kompetenzen. Mit dem Schwerpunkt Schule und Heterogenität reagiert sie auf einen gesellschaftlichen Bedarf und nutzt die Verbindung von Internationalisierung, Globalisierung und Bildung. Thematische Schwerpunkte verankert sie über verschiedene Leistungsbereiche. Zudem pflegt die PH Zug vielfältige Kooperationen und Netzwerke und orientiert sich an den Standards des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG).

Nachfolgend findet sich eine Kurzfassung zur Zielerreichung der Leistungsbereiche.

Ausbildung

Unter dem Strategieziel «Neue Wege des Lehrens und Lernens» wurde im Jahr 2025 der Masterstudiengang Sonderpädagogik weiter umgesetzt. Erstmals absolvierten Studierende die Masterprüfung «Sonderpädagogik und Inklusion» und traten danach das dritte Studienjahr an, das von den Praxismodulen und dem Verfassen der Masterarbeit geprägt ist. Auch mit der Studienvariante pi, dem stark individualisierten und personalisierten Studium zur Primarlehrperson, wurden Meilensteine erreicht. Das Anerkennungsverfahren konnte erfolgreich abgeschlossen werden und es wurden erstmals Studierende diplomiert, die das Studium in dieser offenen Studienvariante absolviert hatten. Aufgrund der zu geringen Nachfrage hat die Hochschulleitung Anfang 2025 allerdings entschieden, die Studienvariante pi nicht mehr als separates Angebot weiterzuführen. Die zahlreichen gewonnenen Erfahrungen sollen künftig in die Weiterentwicklung der Regelstudiengänge einfliessen.

Weiterbildung, Dienstleistungen & Beratung

Mit den neuen Zusatzangeboten CAS Schulleitung und DAS Profession Schulleitung in Kooperation mit der PH Schwyz hat der Leistungsbereich Weiterbildung, Dienstleistungen & Beratung (WDB) ein weiteres strategisches Ziel erreicht. Nebst diesen neuen Zusatzangeboten erfreute sich das CAS Deutsch als Zweitsprache und Interkulturalität (DaZIK) weiterhin grosser Beliebtheit. Gleichzeitig ist der Leistungsbereich WDB mit den ausgebauten Weiterbildungsangeboten gezielt auf die Bedürfnisse des Schulfeldes eingegangen. Mit der Weiterentwicklung des Basiskurses Schulergänzende Betreuung (TGS/SEB) setzt der Leistungsbereich strategische Weichen für diese Zielgruppe und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung des schulergänzenden Betreuungsangebots.

Forschung & Entwicklung

Der Austausch zwischen dem Leistungsbereich Forschung & Entwicklung (F&E) und der Ausbildung sowie der Weiterbildung wurde intensiviert. Auch in diesem Berichtsjahr flossen wieder Erkenntnisse aus allen thematisch ausgerichteten F&E-Einheiten in zahlreiche Aus- und Weiterbildungen. Mit dem Aufbau der Professur für Lernen und sozial-emotionale Entwicklung wurde die Profilbildung des Leistungsbereichs F&E weiter gestärkt. Auch das Ziel der Vernetzung mit dem Schulfeld wurde in verschiedenen Kontexten umgesetzt, z. B. in den Projekten Good Practice im Kontext von Migration und sozialen Ungleichheiten, in B(r)iKoLer oder in der WebApp Let’s talk!, die F&E in enger Zusammenarbeit mit Lehrpersonen und Dozierenden verschiedener Leistungsbereiche entwickelt hat.

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